Möchten Sie ein Praktikum an unserem Institut machen?
Aufgaben
Eigenständige Mitarbeit bei Datenpflege, Literaturrecherchen, Seminarmaterialerstellung, Büro- und Sekretariatstätigkeiten, Seminarbetreuung, Auswertung von Fragebogen.
Anforderungen
Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten und zur Teamarbeit, gute PC-Kenntnisse,
Kenntnisse in PowerPoint®.
Unser Angebot
Teilnahme an Seminaren, Supervisionen, Beratungen
Einstiegszeitpunkt
Bewerbung ist jederzeit möglich
Dauer, Arbeitszeiten
Mindestens 2 Monate, 1-2 Tage pro Woche
(während unseren Bürozeiten zwischen 8.00 und 14.00 Uhr)
Unsere PraktikantInnenplätze sind gefragt - bewerben Sie sich bitte frühzeitig.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Diana Drexler -
® Eingetragenes Warenzeichen der Fa. Microsoft
Hier schreibt die Praktikantin
(Eintrag vom 13.04.10) Praktikumsbericht von Catalina Tornero-Haldon und Sonja Blümel
Unsere Zeit im WISL ist nun fast vorbei und wir müssen sagen, dass es eines der besten Praktika war, die wir gemacht haben. Wir müssen zugeben, dass die Aufgaben, die wir hier im Sekretariat erledigt haben, nicht immer etwas mit Psychologie im eigentlichen Sinne zu tun hatten, dafür aber sehr abwechslungsreich waren. An manchen Tagen haben wir Annie, in allen möglichen administrativen Aufgaben unterstützt-es ist schon einiges, was so anfällt, in der Seminarvorbereitung, von A wie Anfragen der Teilnehmer per Email beantworten über D wie diverse Datenverarbeitungen am PC, E wie Essensmarken an Teilnehmer verkaufen bis Z wie Zahlungsbestätigungen in Ordnern suchen… dazwischen bleibt immer ein wenig Zeit für den interkulturellen Plausch mit Annie ;-).
An anderen Tagen wurden uns auch immer wieder schöne Aufgaben von Diana und Rolf, die wir beide als herzlich und offen in allen Belangen erlebten, übertragen. So schloss sie uns in die Recherche zu der Neuauflage ihres Buches "Gelassen im Stress" mit ein- für das wir eigenverantwortlich alles von uns als relevant Betrachtete recherchieren durften- und ließ uns im persönlichen Austausch an ihrer enormen psychotherapeutischen Erfahrung teilhaben. Hin und wieder hatten wir auch die Möglichkeit, sie zu Supervisionsterminen in Beratungsstellen und klinischen Einrichtungen zu begleiten.
Zwischendurch konnten wir dann den einmaligen Vorteil dieses Praktikums nutzen und unsere psychologisch-systemischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten erweitern, indem wir selbst an mehrtägigen Kursen der unterschiedlichsten Themen nicht nur zuschauen sondern auch aktiv teilnehmen durften. Ein bißchen entspannen mit Zen-Meditation, Paartherapeutische Methoden einüben, systemische Aufstellungen mit Figuren und Menschen bei unterschiedlichen Dozenten erleben. Alles in allem war für uns dieses Praktikum eine wunderbare entspannte Gelegenheit in die Welt der systemisch-psychotherapeutischen Methoden einzutauchen, um neue Kenntnisse und Anregungen auf unseren weiteren Studienweg mitzunehmen. Danke, Annie, Diana und Rolf!! Viele Grüße von Catalina und Sonja!
Du überlegst Dir ein Praktikum in einem Weiterbildungsinstitut für systemische Therapie zu machen? Dann kann ich dir das WISL nur wärmstens empfehlen. Denn ich habe hier eine sehr bereichernde und angenehme Zeit verbracht. Und weil Dich bestimmt interessiert, was einen als PraktikantIn hier so erwartet, schreibe ich hier mal kurz über meinen Aufgabenbereich und den Ablauf. Unter der Woche bin ich der lieben Annie Steiner im Büro zur Hand gegangen, die sich im WISl um das Sekretariat kümmert. Zu meinen Jobs gehörten die Stammdatenpflege, die die Betreuung und Auffrischung der Teilnehmeradressen umfasst, sowie die Entgegennahme von Telefonaten, das Suchen und Anschreiben von Zeitschriften, um Konditionen für eine eventuelle Anzeige zu erhalten, Literaturrecherche und was eben sonst so in einem Sekretariat anfällt ( Versenden von Briefen, Kopieren, Vorbereitung der Seminarräume etc. ). Und weil ich immer ein paar Aufgaben auf einmal hatte, konnte ich hier und da ein wenig variieren und es kam selten Langeweile auf. Bei den Supervisionen und Seminaren, habe ich hinzukommend zu spannenden Inhalten auch immer viele Anregungen durch den Austausch mit Referenten und anderen Teilnehmern erhalten, die ja häufig auch aus einem therapeutischen Hintergrund stammen. Ich werde ab nächster Woche wieder in mein Uni-Studenten-Leben zurückkehren, das nun von noch mehr Freude aufs Beufsleben begleitet sein wird. An dieser Stelle bedanke ich mich auch ganz, ganz herzlich bei Annie, Diana und Rolf , die es mir leicht gemacht mich im System WISL sehr wohl zu fühlen und eine excellente Praktikantenbetreuung an den Tag gelegt haben :-)! Danke. Und Du? Überlegst Du noch, ob ein Praktikum hier im WISL für Dich in Frage kommt? Ich würde es definitiv noch mal machen!
In diesem Sinne, herzliche Grüße ans WISL und die Akademie im Park!!
Der vorletzte Freitag im Wisl hat soeben begonnen. Noch eine Woche ist also geblieben und wenn ich zurückschaue und daran denke, was ich alles gemacht und erlebt habe ist das ganz schon viel und außerdem ist das hier ja ein Blog (mein erster übrigens), also eher fürs tägliche Schreiben bestimmt als für einen kompletten Bericht.
Vor Beginn des Praktikums habe ich einen sogenannten Praktikumsvorbericht für die Uni verfassen müssen, in dem ich meine Erwartungen an das Praktikum formuliert habe und die lauteten dann ungefähr so: "Ich möchte einen vertiefenden Einblick in systemische Therapien erlangen und mein Beobachtungsvermögen mit einer Prise systemischen Denkens würzen". Inwieweit das nun geschehen ist, habe ich letztens bei einem Gespräch mit Rolf und Diana, die man vielleicht auch als neue Institutseltern bezeichnen könnte, gemerkt. Ich war am Wochenende zuvor bei einem institutsexternen (!) Votrag von Helm Stierlin gewesen und merkte währenddessen zum einen, (kleines Selbstlöbnis), was ich schon alles weiß und zum anderen, dass ich mir inzwischen einen so großen Über- und Einblick erlangt habe, dass ich mir nun eine differenziertere und persönlichere Meinung zu Methoden und Referenten bilden kann. Das ist schon mal super. Und noch besser ist, dass sich meine Berufswahl in den letzten Wochen ganz klar bestätigt hat :-).
Montag uund Dienstag dieser Woche habe ich an einem supervisorischen Baustein des Aufbaukurses für systemische Therapie und Beratung mit Andreas Kannicht teilgenommen. Mir hat es viel Spaß gemacht. Zum einen war es mein erster praktischer Einblick in die systemisch-konstruktivistische Arbeit (bis dahin hatte ich erst eune Hausarbeit dazu verfasst) und zum anderen konnte ich den Ablauf der Supervisionen sehr gut nachverfolgen, da es ja ein Weiterbildungskurs ist und Andreas immer wieder die Abfolge der Schritte und die Maßnahmen erklärte. Ich finde die ressourcenorientierte Arbeit immer wieder sehr spannend, besonders wenn man sieht, wie sie den Leuten in, auf den ersten Blick, schwer lösbaren Situationen Rückhalt bieten kann.
Seitdem ich mein Praktikum im WISL mache, betreue ich eine Patientin, Frau K., von Frau Drexler mit, die zweimal in der Woche kommt und ich ihr den Umgang mit dem Computer und dem Internet zeige. Ziel ist es, dass sie nach meiner Praktikumszeit hier selbständig Literaturrecherche für Frau Drexler betreiben wird. Wir sind in den letzten Wochen schon weit gekommen und haben einige Datenbanken und Internetseiten etc. gemeinsam erkundet. Frau K. ging es in den letzten Wochen recht gut, heute hatte sie einen Tiefpunkt und wir ließen die Arbeit etwas im Hintergrund und sie erzählte mir mehr von ihrem Befinden.
Hallo liebe Leser, ich bin seit über einem Monat Praktikantin im Wisl und habe schon viel erlebt, gelernt und mitgemacht. Aber bevor ich dazu komme, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Aglaja, bin 24 Jahre alt und studiere Diplom Pädagogik in Trier. Im Anschluss an mein Sudium möchte ich eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen und interessiere mich besonders für systemische Therapien und die Aufstellungsarbeit, mit der ich auch schon vor meinem Praktikum privat einige Erfahrungen sammeln konnte. Soviel zu mir und bald mehr zum Praktikum...