Themenreihen
 
Systemaufstellungen (SA)

Kurstitel Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit und Trauma
Kurscode 1387
ReferentInnen Mit Christine Blumenstein-Essen
Beschreibung
Dieses Seminar wendet sich an KollegInnen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Aufstellungen arbeiten.
 
Bei der Arbeit mit Systemaufstellungen können belastende oder traumatische Lebenserfahrungen von KlientInnen auftauchen. In diesem Seminar wird gezeigt und vermittelt, wie mit Stresssymptomen von KlientInnen (und StellvertreterInnen) bei der Aufstellungsarbeit umgegangen werden kann und wie retraumatisierende Erfahrungen vermieden werden.
 
Dabei werden Konzepte und Vorgehensweisen von PITT (Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann), SE (Somatic Experiencing nach Peter Levine) und der Ego-State-Arbeit herangezogen.
 
Folgende Prinzipien und Schritte leiten dabei u.a. den Prozess dieser Bemühung:
- Distanzierung vom traumatischen Geschehen
-  Repräsentation relevanter Ich-Zustände und „Innerer Anteile/Aspekte/Aktivitäten“ der KlientIn in der Aufstellung
- "Verletzte innere Anteile" in Sicherheit bringen (sie auffinden und anerkennen - ihnen mit Mitgefühl begegnen - sie an einen beschützenden und Geborgenheit gebenden Platz bringen - sie trösten und versorgen/“nachbeeltern“)
- "Hilfreiche Wesen" als Ressourcen einführen
- "Verletzende innere Anteile" zu Verbündeten machen
- Wieder-Auffinden und Integration „verloren gegangener“ vitaler innerer Aspekte
-  Verlangsamung, dialogisches Vorgehen und Ressourcenorientierung als wesentliche Gestaltungselemente für die Aufstellung
 
Didaktische Umsetzung der Seminarinhalte:
- Demonstration anhand von Anliegen der Teilnehmer*innen
- Theorie-Inputs
- Übungen in Kleingruppen
 
Kursbeginn 23.03.20 um 10:00 Uhr
Kursende 25.03.20 um 14:00 Uhr
Seminarzeiten 1. Tag: 10:00 bis 19:00, 2. Tag: 09:00 bis 18:30, 09:00 bis 14:00 Uhr
 
Max. Teilnehmer
Max. Beobachter
Sonstiges
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